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Media-Lexikon

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AE-Provision

Die AE-Provision ist eine Agenturvergütung, die von werbungtragenden Medien an Agenturen für vermittelte Aufträge gezahlt wird. Sie beläuft sich in der Regel auf 15% des Kundennettos.

Affinität

Affinität ist der Anteil der Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums in Prozent. Sie gilt als Merkmal für die Übereinstimmung zwischen Zielgruppe und Medium, sagt aber nichts über die Wirtschaftlichkeit oder Reichweite eines Mediums aus.
Formel:
Reichweite in der Zielgruppe (absolut) geteilt durch Reichweite in der Vergleichszielgruppe (absolut) * 100 = Affinität in Prozent

Affinitätsindex

Der Affinitätsindex ist der Zielgruppenanteil an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Zielgruppenanteil an der Gesamtbevölkerung. Ein Affinitätsindex von 100 besagt "Durchschnittliche Affinität".
Formel:
Affinität (%) geteilt durch den Anteil der Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung * 100 = Affinitätsindex

AGOF

Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V. (AGOF) besteht aus Online-Vermarktern und -Werbeträgern. Die AGOF erhebt Reichweiten- und Strukturdaten deutscher Online-Werbeträger (Internet-Facts) und liefert die von allen Mediengattungen anerkannte einheitliche Online-Reichweiten-Währung.

ag.ma

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. ist der Zusammenschluss von rund 200 Werbungsmittlern, Werbeträgern und Werbungtreibenden mit dem Ziel, die Leistung von Werbeträgern und deren Nutzern zu erheben. Die von der ag.ma zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung ist die media-analyse (ma).

Allonge

Die Allonge ist ein Anhang an einen Werbespot (Basisspot) mit wechselnden aktuellen Inhalten. In einer Allonge werden z.B. Händler- oder Bezugsadressen im Sendegebiet des ausstrahlenden Senders genannt.


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Banner

Online-Werbeform, die als Grafik- oder Flashdatei in eine Website eingebunden wird. Ein Banner ist in der Regel mit der Website eines Werbungtreibenden verbunden, so dass der Nutzer durch einen Click auf das Banner direkt in das entsprechende Online-Angebot gelangt. Die Differenzierung zwischen Banner und Button ist von der Größe und Form der Werbefläche abhängig.

Basis

Basis einer Analyse ist die Anzahl der auswertbaren Interviews (Fälle) und die Hochrechnung in Mio. /Tsd. für die angegebene Zielgruppe.

Briefing

Das Briefing stellt die Grundlage einer jeden Mediaplanung dar und beinhaltet die wesentlichen Informationen zu den Rahmenbedingungen (Budget, Zeitraum, Zielgruppe usw.), den Zielen der Planung sowie zur Ausgangssituation.

Brutto-Kontakte = Brutto-Reichweite

Dieser Wert drückt die Anzahl / Summe aller Kontakte mit einem Medium aus. Kontakte von Personen mit einem Medium oder mehreren Medien (auch mit einem oder mehreren Werbemitteln) in Mio. / Tsd. oder % (GRP). Bei Mehrfachbelegungen eines Mediums oder mehreren Medien werden die einzelnen Reichweiten ohne Berücksichtigung interner oder externer Nutzerüberschreitungen addiert. Brutto-Kontakte geben lediglich Auskunft über die Zahl der insgesamt angefallenen Kontakte, sagen aber nichts über die Anzahl der erreichten Personen aus. D. h., es ist nicht möglich zu sagen, ob wenige Personen sehr oft oder viele Personen nur einmal erreicht wurden.


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CATI

Computer Assisted Telephone Interviewing. Computer gestützte Telefonbefragung. (Persönliche Interviewform über Call-Center/Telefonstudios). Vorteile liegen in der Kontrolle für den Interviewer und den Befragten. Durch die direkte Eingabe der Antworten in den Computer werden Fehler der Datenübertragung - im Gegensatz zum Face-to-face Interview - ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil ist die schnellere Auswertung und die Kostenreduzierung der Interviews. Seit 1999 offizielle Erhebungstechnik der Media Analyse (ma radio).

Cover-Spot

Eine Werbeform im Radio, bei der der Werbekunde im Werbeblock exklusiv die erste und letzte Platzierung erhält. Die Spots bilden so eine Klammer für den gesamten Werbeblock und sichern dem Kunden einen aufmerksamkeitsstarken Auftritt.  


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DAB = Digital Audio Broadcasting 

Bezeichnet die Ausstrahlung digitaler Hörfunkprogramme über terrestrische Sendernetze. Die Initiativen zur Koordination der Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten für die Durchsetzung des digitalen terrestrischen Hörfunks finden europaweit statt. Der Vorteil dieser Technik liegt in der geringen Störungsempfindlichkeit des Übertragungsweges. Das größte Problem dabei ist die Verfügbarkeit eines geeigneten Frequenzbereiches.

Demographische Merkmale

Sie beschreiben wirtschaftliche und - eingeschränkt - soziale Eigenschaften von Personen oder auch Ländern, Gemeinden, Gesellschaften. Zu den typischen und häufig benutzten demographischen Merkmalen gehören Alter, Geschlecht, Familienstand, Schulbildung, Berufstätigkeit, Art der Berufstätigkeit und die Wohnortgröße. Sie sind die Unterscheidungsmerkmale in der Planung und Forschung.

DFÜ = Datenfernübertragung

Per Datenfernübertragung werden mit Hilfe der entsprechenden Modulatoren/Demodulatoren (MODEM) digitale Daten über das öffentliche Telefonnetz der DBP Telekom übertragen. Dabei gibt es verschiedene Verfahren. Zur Zeit am meisten verbreitet ist die Übertragung per ISDN, da hier das beste Verhältnis zwischen übertragenem Datenvolumen und Kosten besteht.

DIARY

Diary ist eine Erhebungsmethode, bei der die zu Befragenden ein "Tagebuch" erhalten, in dem sie ihre Antworten notieren (z.B. das Haushaltsbuch der VuMA).

Direct Response Radio = DRR

Über das Radio werden Produkte und Dienstleistungen zur sofortigen Bestellung über eine Telefonnummer angeboten. Die Produkte sind in der Regel in der angebotenen Form im Geschäft nicht erhältlich. Bestellungs- und Datenaufnahme erfolgt meist über eine Telefonmarketing-Agentur. Vorteil: schnelle Adressen- / Kundengewinnung, Erfolgskontrolle, geringe Produktionskosten.

Durchschnittskontakte

(OTH = opportunity to hear) Durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger oder einer Werbeträgerkombination, bezogen auf alle Personen, die insgesamt von dem Werbeträger bzw. der Kombination erreicht werden, also mindestens einen Kontakt gehabt haben.
Formel:
Summe aller Kontakte (Brutto-Reichweite)/ Anzahl aller erreichten Zielpersonen (Netto-Reichweite) = Durchschnittskontakte


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Erhebung

In der Statistik die systematische Untersuchung, Aufzählung oder Beobachtung einer Gesamtheit oder Stichprobe von Elementen. Sie soll die Häufigkeit, Intensität und Korrelation von bestimmten Merkmalen feststellen.

Evaluierung

Analyse der Leistung eines Mediaplanes, z.B. nach Netto-Reichweite, Durchschnittskontakten, GRP, TKP, Kontaktklassen etc.

Evening-Offer

Ein Angebot für die Buchung von rollierend eingesetzten Radiospots im Zeitraum von 19 bis 24 Uhr. Das Evening-Offer ist an die Abnahme eines Mindestvolumens gekoppelt.

Exklusivblock

Ein Werbeblock mit maximal zwei bis drei Spots, in dem den werbenden Firmen Branchenexklusivität zugesichert wird.

Exklusivhörer

Ein Hörer, der nur einen einzigen Werbeträger / Sender hört und daher nicht von anderen Werbeträgern / Hörfunksendern erreicht wird.

Externe Überschneidung

Überschneidung der Nutzerschaft bei Belegung verschiedener Medien. Beispiel: Eine bestimmte Anzahl von Personen hört denselben Werbespot auf verschiedenen Hörfunksendern.


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Face-to-Face Interview

Es handelt sich um eine persönlich-mündliche Befragung, häufig unter Verwendung von Karten- und Listenvorlagen.


Fallstudie


Untersuchung, die nicht allgemeine Gesetzmäßigkeiten aufdecken soll, sondern nur Befunde für einen einzelnen Fall liefert, z.B. werden nicht generelle Gesetzmäßigkeiten zur Werbewirkung ermittelt, sondern nur die einer einzelnen Kampagne.


Fallzahl


Anzahl der Interviews, die in einer Untersuchung durchgeführt werden.


Feldarbeit


Die Feldarbeit bezeichnet die Durchführung der Erhebung, z.B. die konkrete Befragung der Zielperson anhand eines bereits im Vorfeld entwickelten Fragebogens.


Fragestellung


geschlossen = Antworten vorgeben
offen = keine Antwort vorgegeben


Frequenzen


Die Summe der Spots, mit der im Rahmen einer Radioplanung die ausgewählten Zeitschienen belegt werden.


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Gelegentlicher Hörer

Personen, die 1, 2 oder 3 von 6 Werktagen (Mo-Sa) Radio hören. Ein Hörer, der eine Hörwahrscheinlichkeit zwischen 42% und 58% im weitesten Hörerkreis (innerhalb der letzten 14 Tage) aufweist, wird als gelegentlicher Hörer kategorisiert. (siehe auch Stammhörer).


Gewichtung


Ist eine Rechenoperation mit dem Ziel einer Bewertung von Elementen oder Teilgruppen, um in Stichproben auftretende Verzerrungen zur Grundgesamtheit richtig zu stellen. Es werden einzelne Personensegmente ihrer Bedeutung entsprechend gewichtet. Technisch verläuft die Gewichtung in mehreren Schritten (iteratives Verfahren).


Gfk

Die Gfk Gruppe - Gesellschaft für Konsumforschung - ist das fünftgrößte Marktforschungsunternehmen der Welt. Heute betätigt sich die Gfk Gruppe in den fünf Geschäftsfeldern Custom Research, Retail and Technology, Consumer Tracking, Media und HealthCare.


GRP=Gross Rating Point (Bruttoreichweite in %)

Eine rein rechnerische Messgröße für die Bewertung von Mediaplänen. Es handelt sich um die addierte Anzahl der Kontakte ohne Berücksichtigung von Überschneidungen und wird in Prozent angegeben. Er drückt somit die prozentuale Bruttoreichweite aus. GRP-Werte sind Durchschnittswerte, die für die Kontaktqualität eines Mediums keinerlei Aussagewert haben. In ihnen schlägt sich jedoch der Werbedruck nieder, der erforderlich ist, ein bestimmtes Werbeziel zu erreichen.

Formel:
Netto-Reichweite in % x Anzahl der Spots = GRP
oder
Brutto-Reichweite (in Mio.) x 100 % Basis (in Mio.)

Der GRP ist ein Hilfswert zum Vergleich der Werbeintensität in verschiedenen Gebieten oder Zeiträumen und ermöglicht den Vergleich verschiedener Mediagattungen. Desweiteren können über den GRP die Reichweiten- oder Durchschnittskontaktdefizite einzelner Werbeträger bewertet werden. Der Werbedruck kann je nach Nutzungsverhalten durch eine hohe Reichweite oder durch viele Kontakte erzielt werden. Im Unterschied zur Nettoreichweite in % beinhaltet dieser Wert alle Kontakte, folglich nicht nur die Zahl der Personen, sondern auch Mehrfachkontakte pro Person.


Grundgesamtheit


Alle Personen oder Haushalte, aus denen eine Stichprobe gezogen wird und die durch diese Stichprobe repräsentiert wird. Beispiel: Deutschspr. Bevölkerung ab 10 Jahre.


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Hochrechnung

Umrechnung der in einer Stichprobenerhebung ermittelten Größenordnung auf absolute Zahlen der Grundgesamtheit, auch Projektion genannt.


Hördauer

Die Hördauer (5:00-24:00 Uhr) bezeichnet die Zeit, die durchschnittlich pro Kopf der Bevölkerung mit Radiohören verbracht wird. Die Hördauer eines Senders entspricht der Summe der gehörten Viertelstunden dieses Senders dividiert durch die Gesamtzahl der Befragten (Hörer und Nichthörer). Die Hördauer kann sender- und regionalbezogen ausgewiesen werden.


Hörer

Personen, die innerhalb eines definierten Zeitintervalls Kontakt mit einem Sender/Programm gehabt haben. Die Gesamtzahl der Hörer bildet den Weitesten Hörerkreis, der in der ma radio für einen Zeitabschnitt von 14 Tagen erhoben wird. Es werden je nach Hörwahrscheinlichkeit Kernhörer, häufige Hörer, gelegentliche Hörer, seltene und ganz seltene Hörer unterschieden.


Hörer gestern

Unter den Hörer Gestern versteht man alle Personen, die im Tagesablauf (5:00-24:00 Uhr) während mindestens eines Zeitintervalls (15 Minuten) Radio gehört haben. (Schon mal gehörte Sender -> Weitesten Hörerkreis -> Hörer Gestern).


Hörer pro durchschnittlicher Stunde

In der ma radio bezeichnet er die segmentierte durchschnitlliche Stundenreichweite in den werbetragenden Stunden von 6.00 bis 18.00 Uhr Montag-Freitag/ Samstag/ Sonntag. Demnach stellt er einen Mittelwert aller Stunden mit Werbung zwischen 6.00 und 18.00 Uhr dar und gibt an, wie viele Personen im Durchschnitt bei der einmaligen Schaltung eines Werbespots in dieser Zeit erreicht werden.


Hörer pro Stunde

Die aufgrund der Hörwahrscheinlichkeit rechnerisch ermittelte Nutzungswahrscheinlichkeit für die werbetragende Sendestunde eines Hörfunkprogramms.


Hörer pro Tag (HpT)

Der HpT wird auf Basis des Hörer Gestern rechnerisch ermittelt. Er ist also ein nachträglich bestimmter Wahrscheinlichkeitswert, der sich aus der Nettoreichweite aller werbetragenden Stunden eines Programms errechnet. Dabei wird der Hörer Gestern segmentiert (auf p-Wert-Basis) und anschließend als HpT ausgewiesen (alle werbetragenden Stunden einer Angebotsform zwischen 5-24 Uhr 1x belegt.)


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IMAS PsychoMeter

Das IMAS PsychoMeter ist ein Spottest - ein standardisiertes Pre- und Posttestinstrument für die Überprüfung von Radiospots und wird von dem Institut IMAS International (München) angeboten. Alle vier Wochen wird die Effizienz von 20 aktuellen Radiospots in Bezug auf ihre Durchsetzungskraft bzw. Aufmerksamkeitsstärke (Impact) sowie ihre inhaltliche Wirkung (Resonanz) untersucht.


Index

Eine Kennziffer, die bestimmte Faktoren (z.B. Umsatz) im Verhältnis zum Durchschnitt beschreibt. Ein Index-Wert größer 100 bedeutet, dass ein Merkmal überproportional ausgeprägt ist.

Infomercial

Ein längerer Werbespot in Form eines unterhaltenden Beitrags, der redaktionell anmutet, jedoch für die Produkte eines Kunden wirbt. Die Infomercials werden exklusiv in einem Werbeblock ausgestrahlt und bieten dem Werbungtreibenden durch die redaktionellen Inhalte eine verstärkte Hörer-Aufmerksamkeit.


Intermedial

Innerhalb mehrerer verschiedener Mediagattungen.


Interne Überschneidung

Überschneidungen der Nutzerschaft bei Mehrfachbelegung eines Mediums. Beispiel: Mehrmalige Schaltung eines Spots auf demselben Radiosender.


Intramedial

Innerhalb einer Mediagattung.


Intro


Das Intro bezeichnet ein akustisches Eröffnungselement für einen Programmpunkt (Aktion, Rubrik oder Spot). Häufig wird im Intro ein Kunde mit seiner Marke platziert und erhält somit eine enge Anbindung an das Programm.


IVW

IVW steht als Abkürzung für Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. Die IVW ist unabhängig und wurde ursprünglich zur Auflagenkontrolle von Printmedien geschaffen. Heute erhebt und kontrolliert die IVW Verbreitungsdaten auch für Online-Medien, Funkmedien, Außenwerbung, Kinos und Events. Für jedes Medium gelten spezielle Erhebungsrichtlinien. Die Zahlen der IVW geben Aufschluss über die tatsächlichen Verkaufszahlen, Auflagenzahlen und Leistungswerte der einzelnen Medien.


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Jingle

Eine kurze Tonfolge oder Melodie, die - kurz und prägnant - als Erkennungsmelodie eines Radiosenders, einer Marke oder eines Unternehmens eingesetzt wird. Jingles sind in vieler Hinsicht mit Audiologos vergleichbar. Sie sind jedoch länger und meist mit gesungenem Text versehen.


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Kontakt

Kontakt bezeichnet jede noch so flüchtige Berührung einer Person oder eines Haushalts mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Man unterscheidet in Werbeträgerkontakt (WTK) oder Werbemittelkontakt (WMK).


Kontaktchance

Die Chance, die ein Werbungtreibender hat, über die von ihm im Werbeträger eingesetzten Werbemittel in Kontakt mit Lesern, Sehern oder Hörern zu kommen.


Kontakthäufigkeit

Anzahl der Kontakte, die eine Person mit einem Werbeträger oder einer Kombination von Werbeträgern hat.


Kontaktklassen

Zusammenfassung einzelner Kontakthäufigkeiten (Anzahl der Kontakte, die z.B. ein Hörer mit einem Radiosender hat) zu Gruppen, beispielsweise Personen mit mindestens 5 Kontakten, um die Lernfähigkeit von Werbebotschaften zu beurteilen.


Kontaktverteilung

Bei Mehrfachschaltungen in einem oder mehreren Werbeträgern werden die Zielpersonen durch interne und externe Überschneidungen zum Teil mehr als einmal erreicht. Die Kontaktverteilung gibt Auskunft, wie sich die Mehrfachkontakte (nach Kontaktklassen) über die erreichten Personen verteilen.


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Marktanteil

Der Marktanteil eines Hörfunkprogramms bzw. einer Gruppe von Hörfunkprogrammen gibt an, wie groß der prozentuale Anteil der Hördauer des Senders bzw.Sendergruppe an der Hördauer aller Sender ist.


Marktforschung

Marktforschung ist die systematische Sammlung, Analyse, Aufbereitung und Interpretation von Daten über dem Markt (z.B. Medien, Konsument) und deren Beeinflussungsmöglichkeiten zum Zweck der Informationsgewinnung für Marketing-Entscheidungen.

 
Media-Analyse (ma)

Die ma ist eine von der ag.ma jährlich durchgeführte Multi-Media-Analyse, deren Ziel die Untersuchung der Leistung von Werbeträgern (Print, Hörfunk, TV, Plakat, Kino) und deren Nutzern ist. Es werden neben der Mediennutzung hauptsächlich soziodemografische Merkmale erhoben. Die Daten werden zum einen in Form von Rohdatensätzen bzw. aufgearbeiteten Datensätzen (Basis für die Media-Planung) und zum anderen in Form von gedruckten Berichten zur Verfügung gestellt. Sie ist die wichtigste Datenquelle für die Mediaplanung von Print und Hörfunk. Auftraggeber: alle ag.ma-Mitglieder.


Media-Mix

Mediaeinsatz in mehreren Mediagattungen (Zeitung / Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen, Plakat, Kino). Weiterhin wird festgelegt, welche Aufgaben die einzelnen Mediagruppen im Rahmen der Kampagne erhalten und wie das zeitliche Zusammenspiel laufen soll.


Media-Selektion

Auswahl von Werbeträgern mit Hilfe von Analysen (Rangreihen, Tabellierungen) und nach diversen Leistungswerten.


Mediabriefing

Aufstellung aller für die Media-Planung relevanten Fakten. Im Wesentlichen sind es Informationen über Hersteller, Produkt, Marktsituation, Werbeetat, Zielsetzungen und Gestaltungskonzeptionen.


Motiv

Motive sind die Ausprägung der Produktwerbung, also die Abfolge des Spots, der tatsächlich gesendet wird. Für den Rundfunksender sind es Audiodaten, für den Fernsehsender Videodaten.


Motivsplit

Für verschiedene Sender werden unterschiedliche Motive eines Produktes gestaltet und geschaltet, angepasst an die zu erreichende Zielgruppe innerhalb der jeweiligen Hörerschaft oder an das Format der Werbeträgers.


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Netto-Reichweite

Anzahl der Personen, die von einem Werbeträger bzw. einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden. Dabei werden Doppel- und Mehrfachkontakte nicht berücksichtigt, d.h. jede Person geht nur einmal in die Rechnung ein, egal wie viele Kontakte sie gehabt hat.


Nielsen S&P Daten (Nielsen Media Research)

Die S+P Daten werden von der Nielsen-Werbeforschung erhoben. Mittels Senderlisten der Sender und Mitschnitten der Programme / Werbeblöcke erhebt Nielsen, welche Produkte zu welcher Zeit an welcher Stelle (Platzierung) im Werbeblock pro Sender beworben wurden. Durch hinterlegte Preislisten können Bruttoumsatz-Zahlen einzelner Medien zugeordnet werden. S+P Daten werden täglich erhoben und in unterschiedlicher Detailliertheit je nach Kundenwunsch zur Verfügung gestellt.


Nielsen-Gebiete

Dabei handelt es sich um die von dem amerikanischen A.C. Nielsen Marktforschungsinstitut vorgenommene Einteilung eines Landes in ungefähr gleichgewichtige Gebiete.

In Deutschland bestehen folgende Nielsen Gebiete:
Gebiet 1: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen
Gebiet 2: Nordrhein-Westfalen
Gebiet 3a: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland
Gebiet 3b: Baden-Württemberg
Gebiet 4: Bayern
Gebiet 5a:Berlin West
Gebiet 5b: Berlin Ost
Gebiet 6: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt
Gebiet 7: Thüringen, Sachsen
Hinzu kommen 13 Nielsen Ballungsräume, das sind Großstädte und Umgebung bzw. Gebiete wie Rhein-Main und Rhein-Neckar.


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Optimierung

Etwas so günstig wie möglich zu machen. Immer als Beziehung zwischen Leistung und Kosten zu sehen. Eine Planoptimierung findet statt, wenn man anhand eines festgelegten Budgets die optimalen Werbeträger zum optimalen Erreichen der Zielgruppe in der dafür günstigsten Kombination und Belegungshäufigkeit auswählt.


Overlapping (over-spill)

Die Empfangbarkeit oder Nutzung eines Hörfunk- oder TV-Senders über seine Ländergrenzen (bzw. Kernsendegebiet) hinaus.


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p-Werte

Werbungtreibende brauchen genaue Auskunft darüber, welche Personen intensiv Kontakt mit einem Medium haben. Um die Qualität mitauszudrücken, dienen die p-Werte. Sie drücken die Wahrscheinlichkeit aus, mit der eine Person, zu einer bestimmten Sendestunde mit einem Programm Kontakt hat. Demzufolge werden interne Überschneidungen und externe Überschneidungen in der Reichweitenberechnung berücksichtigt. Der p-Wert wird u.a. für die Errechnung der "Hörer pro Tag" benötigt. Jedem Befragten wird ein Wert zugewiesen, der ausssagt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass er zu einer bestimmten Stunde ein Programm hört. Dieser Wahrscheinlichkeitswert - der p(robability)-Wert - liegt zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % und 100%).


In der ma Radio werden p-Werte für Wochentagsgruppen (Mo-Fr, Sa, So) berechnet, das Verfahren nennt sich Segmentation.


Planevaluierung

Erstellung und Optimierung eines Mediaplanes mit verschiedenen Medien / Belegungseinheiten und Frequenzen.
 

Plankosten

Der Preis für einen Werbeplan. Beim Hörfunk werden die Kosten der Spots in den jeweiligen Belegungseinheiten aufgrund der Schalthäufigkeit und Spotlänge addiert.


Podcast

Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Wort setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting zusammen. Ein einzelner Podcast ist somit eine Serie von Medienbeiträgen (Episoden), die über einen Feed (meistens RSS) automatisch bezogen werden können.


Prime Time

Bezeichnet die Hauptsendezeit, beim Hörfunk in der Regel zwischen und 05:00 und 10:00 Uhr.


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Qualitative Analyse

Untersuchungen mit dem vorrangigen Ziel, Bewertungen, Motivationen, Einstellungen, Funktionen und Vorstellungsbilder zu ermitteln, gegebenenfalls unter Verzicht auf exakte Größenordnungen oder repräsentative Querschnitte im langläufigen Sinne. Es sind Studien mit stark zielgruppenqualifizierten Fragen, sehr niedrigen Fallzahlen und sehr vielen offenen Fragen. Beispiele: Visual Transfer, Creative Hörfunkspots.


Qualitatives Merkmal

Personengebundenes Merkmal, das durch Ausprägungen unterschiedlicher "Qualitäten" definiert ist, z.B. Beruf, Bundesländer, Geschlecht. Zu beachten ist, dass ein qualitatives Merkmal nicht dadurch zu einem quantitativen Merkmal wird, dass man den einzelnen Ausprägungen Zahlen zuordnet. Die Führerscheinklasse z.B., deren Ausprägungen durch die Zahlen 1, 2, 3...charakterisiert werden, ist ein qualitatives Merkmal.


Quantitative Analyse

Untersuchungen mit dem vorrangigen Ziel, Größenordnungen, Häufigkeiten und Intensitäten zu ermitteln, meist im Rahmen verhältnismäßig großer repräsentativer Querschnitte. Es sind häufig Studien mit hohen Fallzahlen, wenigen zielgruppenspezifischen und überwiegend geschlossenen Fragen. Prototyp einer quantitativen Analyse ist die Media-Analyse, in der nur Reichweite, Struktur und Projektion ausgewiesen werden, allerdings werden auch in repräsentativen Erhebungen immer stärker psychologische oder soziologische Fragestellungen verwendet.


Quantitatives Merkmal

Ein zahlenmäßiges Merkmal wie der Anteil der Berufstätigen einer Grundgesamtheit, der Anteil der Haushaltsführenden, die einen bestimmten Sender hören oder die Hörer eines Senders, die in einer durchschnittlichen Stunde zwischen 6-18 Uhr Sender xy hören.


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Radio Marketing

Die auf den Markt orientierte Führung eines Senders. Das Marketing bedeutet daher Planung, Koordination und Kontrolle aller auf dem Hörermarkt und den Werbemarkt ausgerichteten Aktivitäten, also Programm, Verkauf, Marktforschung und Bereitstellung planungsrelevanter Daten.


Random-Route-Stichprobe

Das Verfahren, nach dem Zielpersonen ausgewählt werden. Die Auswahl der Befragten unterliegt einem Zufallsverfahren, das mehrere Schritte umfasst. Begehungs-Random: Der Interviewer bekommt aus dem Sampling Point als zufälligen Ausgangspunkt einen Straßennamen und eine Hausnummer vorgegeben. Dort wird jeder x-te Haushalt notiert. Im nächsten Schritt erfolgt die Haushaltsauswahl. Aus der resultierenden Haushaltsliste wählt das Institut per Zufallsverfahren jeden y-ten Haushalt aus.

Ebenfalls per Zufallsverfahren (z.B. Schwedenschlüssel) wird aus dem Haushalt eine Befragungsperson ausgewählt. Genau diese ausgewählte Person, von der dem Interviewer Startstraße, Hausnummer Ausweichmöglichkeiten, Haushaltsgröße vorgegeben wurden, muss der Interviewer befragen. Telefon-Random: beispielsweise wird jede 10. Telefonnummer vorgegeben oder nach der "Last Birthday"- Methode vorgegangen.


Rangreihe

Eine nach Größe und Wertigkeit geordnete Auflistung der Einzel- oder Durchschnittsstunden eines oder mehrerer Belegungskriterien.


Reichweite

Zentraler Begriff in der Mediaplanung. Die Reichweite eines Werbeträgers in Millionen, Tausend oder Prozent ausgewiesen und bezeichnet ganz generell den Anteil an der Bevölkerung oder einer bestimmten Zielgruppe, der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum Kontakt mit diesem Werbeträger hatte.


Rundfunkstaatsvertrag/ Landesmediengesetze

Eine in den alten und neuen Bundesländern gleichermaßen geltende Rundfunkordnung, die zum 1. Januar 1992 in Kraft trat. Der Staatsvertrag enthält in Form eines Artikelgesetzes insgesamt 5 in sich geschlossene Vertrags- und Gesetzeswerke, nämlich den Rundfunkstaatsvertrag. den ARD-Staatsvertrag, den ZDF-Staatsvertrag, den Rundfunkgebührenstaatsvertrag, den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag in Ergänzung durch den Bildschirmtext-Staatsvertrag und Vorschriften über In-und Außerkrafttreten bisheriger Regelungen, einige Übergangsbestimmungen und Kündigungsvorschriften.


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Schon mal gehörter Sender

Frage aus der Media Analyse nach den Sendern, die man überhaupt schon mal gehört habe. Diese Frage wird ohne Vorgabe eines Zeitraums gestellt. (Schon mal gehörte Sender -> Weitester Hörerkreis -> Hörer Gestern).


Segmentation

Die Segmentation ist eine spezielle Form der Diskriminanzanalyse, deren Grundprinzip darin besteht, eine Grundgesamtheit nach einem vorgegebenen Außenkriterium so zu untergliedern, dass die dabei entstehenden Segmente sich hinsichtlich dieses Außenkriteriums möglichst deutlich unterscheiden. Es handelt sich um rechnergestützte Programme, die jeweils jede Gesamtheit in zwei Segmente und jedes dieser wiederum in zwei Segmente aufteilen, so dass sich von Ebene zu Ebene die Zahl der Segmente verdoppelt und ein so genannter Segmentationsbaum entsteht. Die Unterteilung der Grundgesamtheit erfolgt sukzessive jeweils anhand derjenigen unabhängigen Variablen, die zu Segmenten mit möglichst großer Intragruppenhomogenität bezüglich der Ausprägungen des Außenkriteriums führt. Ziel der Aufspaltung ist, durch die Gruppierungen einen möglichst hohen Varianzanteil der abhängigen Variablen zu erklären. In der ma wird das Segmentationsverfahren nach Belson angewendet, dessen Ausgangspunkt für den Hörfunk der Weitester Hörerkreis ist.


Sponsoring

Sponsoring wird von Unternehmen zur Schaffung von Publicity genutzt und findet meist im kulturellen, sportlichen, unterhaltenden oder sozialen Bereich statt. Als Sponsoring gilt jeder Beitrag eines Unternehmens zur Finanzierung von Programmen mit dem Ziel, seine Namen, seine Marken, sein Erscheinungsbild, seine Tätigkeiten oder Leistungen zu fördern. Sponsoring basiert auf der Idee des Image-Transfers. Der Sponsor profitiert von dem positiven Image des gesponsorten Mediums, aber auch umgekehrt profitiert der Gesponsorte durch die finanzielle Unterstützung, durch Stellung der neuesten Ausrüstung oder ähnliches.


Stammhörer

Die MA-Definition lautet: Personen, die 4, 5 oder 6 von 6 Werktagen (Mo-Sa) Radio hören. (siehe auch Gelegentlicher Hörer).


Stichprobe

Eine Stichprobe ist eine Auswahl von Personen oder Haushalten, die stellvertretend für x Personen oder Haushalte aus der Grundgesamtheit stehen (= Teilerhebung).Eine Stichprobe sollte dabei ausreichend groß sein, um eine sinnvolle Aussage auch für kleinere Untergruppen machen zu können. Man unterscheidet zwei Auswahlverfahren für die Bildung repräsentativer Stichproben.

Quoten-Stichprobe: Die Auswahl der Befragten erfolgt anhand eines Quotenplans, der in seiner Struktur der Grundgesamtheit entspricht. Die Teilauswahl wird analog zur Verteilung einiger Merkmale (meist demografische Merkmale) der Grundgesamtheit aufgebaut. Der Interviewer sucht sich dann die Befragungspersonen nach diesem Quotenplan. Die Repräsentanz kann durch statistische Fehlerberechnung gesichert werden. Diese Stichprobenauswahl basiert nicht auf einem Zufallsmechanismus.


Streuverlust/Fehlstreuung

Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht der definierten Media-Zielgruppe angehören.


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Tabellierungen

Tabellierungen ermöglichen eine Auswertung von Daten anhand von drei Zielgruppen und entsprechen in ihrer Darstellung einer Kreuztabelle. Der Vorteil von Tabellierungen ist, dass nicht nur Sender gegen Zielgruppen ausgewertet werden können, sondern auch Zielgruppen gegen Zielgruppen. Die Stärke dieser Form der Darstellung liegt in der Übersichtlichkeit: Es können mehrere Zielgruppen nebeneinander bzw. eine Zielgruppe mit mehreren Leistungswerten dargestellt werden.


Tagesablaufschema

Welche Tätigkeit übt eine Befragungsperson an einem Tag aus und welche Medien nutzt sie dabei (in der ma ist der Tagesablauf in 15-minütige Intervalle aufgeteilt).


Tausend-Hörer-Preis (THP)

Begriff für den Tausend-Nutzer-Preis, nur auf den Werbeträger Hörfunksender bezogen. Preis pro 1000 Hörer eines Senders, wobei jede Person nur einmal in die Rechnung eingeht.

Formel: Kosten x 1000 geteilt durch Nettoreichweite in Tsd. Bei einer Einschaltung gilt: THP = TKP


Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Dieser Wert gibt an, wie hoch die Kosten sind, um bei einem Werbeträger 1000 Kontakte zu erreichen. Er gibt damit eine wesentliche Aussage über das Preis / Leistungsverhältnis. Formel: Kosten x 1000 / Bruttoreichweite in Tsd. Bei einer Einschaltung gilt: TKP=THP


TdW Typologie der Wünsche

Intermediale (Print, Funk und Fernsehen) Markt-Media-Analyse des Burda Verlages seit 1974. Neben Media- und Konsumdaten (quantitativ) werden in dieser Verbraucherumfrage auch qualitative Merkmale (psychographische Daten über die Einstellung des Befragten) erhoben. Erscheinungsweise: einmal jährlich.

Die TdW ist eine Intermedia-Studie, die neben der Darstellung von demographischen Gruppen und Senderreichweiten in Bezug auf Produktinformationsinteressen und anderen Konsumdaten, auch einen Vergleich der Medien untereinander zulässt.


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Überschneidungen

Die Überschneidung mehrerer Werbeträger.

Die externe Überschneidung bedeutet, dass zwei oder mehrere verschiedene Werbeträger denselben Nutzer haben, also die Überschneidung der Nutzerschaften zweier oder mehrerer Medien. Im einfachsten Fall hört ein Nutzer z.B. zwei Hörfunksender. Für Werbemaßnahmen bedeutet die Überschneidung eine Erhöhung des Kontakts, aber eine Reduzierung der Nettoreichweite.

Die interne Überschneidung dagegen bedeutet, dass bei mehrfacher Belegung eines Werbeträgers die Nutzer (Hörer) dieses Werbeträgers natürlich auch häufiger Kontakt mit der Werbung haben, also die Überschneidung innerhalb der Nutzerschaft mehrerer Ausgaben eines Mediums. Bei einem Sender mit hoher Stammhörerschaft ist die interne Überschneidung sehr hoch. Je höher die interne Überschneidung, desto höher ist er Werbemittelkontakt, desto niedriger ist aber auch die erzielte Nettoreichweite.


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Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA)

Die VuMA ist die derzeit aktuellste Markt-Media-Studie für die Mediaplanung mit Konsumzielgruppen in elektronischen Medien. Ziel ist die Beschaffung Zielgruppen qualifizierender Merkmale zur Optimierung von Planungsinstrumenten. Es werden repräsentative Daten zu Lebens- und Konsumgewohnheiten, Informations- und Mediennutzungsverhalten der bundesdeutschen Bevölkerung erhoben. Auftraggeber:

ARD, IP / RTL, SAT.1, MGM/PRO Sieben, RMS und ZDF (=Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse)


Verweildauer in Minuten

Sie gibt an, wie viele Minuten im Schnitt diejenigen Radio hören, die am Tag mindestens eine Viertelstunde lang gehört haben. Durch diesen Wert erfährt man, wie lange die Hörer eines Programms durchschnittlich vor dem Programm verweilen. Im Unterschied zur Hördauer wird die gesamte Minutenzahl nur durch die Anzahl der Hörer dieses Programms geteilt. Eine hohe Verweildauer weist auf eine sehr gute Programmanbindung hin. Das heißt, die Hörer, die den Sender hören, tun dies sehr intensiv. Um die Akzeptanz eines Programms zu prüfen, ist die Verweildauer ein wesentlich besserer Wert als die Hördauer (siehe auch Hördauer).


Visual Transfer

Die Übertragung und Reaktivierung visueller Eindrücke von einem auf das andere Werbemittel, z.B. visuell penetrierte Fernsehkampagnen können nur durch die akustischen Signale in Erinnerung gerufen werden. 1990 führte die IPA plus gemeinsam mit RMS eine Studie durch, die diese Annahme bestätigte und somit die Effizienz des Werbefunks als Komplementärmedium zum TV belegte.


Vollprogramm

Im Unterschied zum Spartenprogramm oder dem Fensterprogramm definiert sich das Vollprogramm im deutschen Rundfunkstaatsvertrag als ein Rundfunkprogramm mit vielfältigen Inhalten, in welchem Informationen, Bildung, Beratung und Unterhaltung einen wesentlichen Teil des Gesamtprogramms bilden.


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Weitester Hörerkreis (WHK)

Das sind alle Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage ein Programm gehört haben. Anhand dieses Wertes kann man sehen, wie verbreitet ein Programm grundsätzlich ist und wie viel Personen überhaupt die Gelegenheit wahrgenommen haben, dieses Programm einzuschalten.

Der WHK definiert auch den Radiohörer: Hörer ist, wer in den letzten 14 Tagen Radio gehört hat. (Schon mal gehörte Sender -> Weitester Hörerkreis -> Hörer Gestern).


Weitester Hörerkreis im Zeitabschnitt

Dieser Wert gibt an, ob der Befragte normalerweise mindestens einmal pro Woche zu bestimmten Zeitabschnitten Radio hört. (Frage 3 der MA): "An wie vielen Tagen pro Woche hören Sie normalerweise zwischen 6.00 und 7.00 Uhr, zwischen 7.00 und 8.00 Uhr..... Radio?"


Welle

Zeitlicher Teil der Feldarbeit einer Untersuchung. Die Durchführung von Untersuchungen in mehreren Wellen dient dazu, mögliche, etwa durch saisonale Schwankungen hervorgerufene atypische Verhaltensweisen der Befragten auszugleichen.


Werbeaufwendungen

Ausgaben für werbliche Zwecke. Die Bruttowerbeaufwendungen in klassischen Medien werden u.a. von Nielsen S+P ohne Abzug von Rabatten erfasst.


Werbeblock

Die Zusammenfassung von einzelnen Werbespots zu einem Block. Inzwischen hat die Expansion der Privatsender aber die Ausstrahlungsformen von Werbespots verändert, Single-Spots und sporadisches Einblenden während der Sendung sind keine seltenen Ausnahmen.


Werbedruck

Quantitatives Ausmaß der Konfrontation der Zielgruppe mit Werbeträgern und Werbemitteln. Der Werbedruck wird in GRPs gemessen. Damit werden die gesamten Werbeaktivitäten eines Produktfeldes bezeichnet.


Werbemittel

Form einer Werbebotschaft: Hörfunkspot, TV-Spot, Anzeige, Kinospot, Banner etc.


Werbemittel-Kontakt (WMK)

Jeder, auch flüchtige Kontakt zwischen einer Person und dem Werbemittel, z.B. einer Anzeige, einem Hörfunk- oder Werbefernsehspot. Der WMK im Hörfunk gibt die Anzahl der Personen an, die in einer durchschnittlichen Viertelstunde innerhalb einer Stunde erreicht werden. 


Werbemittelkontaktchance (WMKC)

Sie ist definiert als Kontakt mit einer durchschnittlichen Viertelstunde pro Stunde, in der Werbung geschaltet ist. Bei der Berechnung der Werbemittelkontaktchancen wird die Summe der gehörten Viertelstundenanteile zur Summe der gesamt möglichen Viertelstunden ins Verhältnis gesetzt.

Je höher die WMKC ist, umso konstanter verfolgt die Zielgruppe das Medium und entsprechend hoch ist die Bindung des Nutzers an das Medium bzw .das Programm.


Werbeträger

Medium, durch welches die Werbebotschaft übermittelt wird, also z.B. Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen.


Werbeträgerkontakt (WTK)

Jeder, auch flüchtige Kontakt zwischen einer Person und einem Werbeträger, z.B. einer Zeitung/Zeitschrift, einem Fernseh- oder Hörfunksender. Der WTK im Hörfunk gibt die Anzahl der Personen an, die von einem oder mehreren Werbeträgern mindestens einmal in irgendeiner Viertelstunde innerhalb einer Stunde einmal erreicht werden. In die Berechnung dieser Netto-Reichweite geht jede Person nur einmal ein, d.h. Doppel- und Mehrfachkontakte werden nicht innerhalb einer Stunde berücksichtigt.


Werbewirkung

Das Ausmaß, in welchem die Werbebotschaft richtig und vollständig an den Empfänger gelangt, wobei sich Einflüsse des Werbeträgers und des Werbemittels hineinmischen.


Wirksame Reichweite

Hierbei geht man davon aus, dass nicht alle Personen (Nettoreichweite), die über eine Kampagne erreicht werden, die Werbebotschaft verstehen. Über eine Kontaktklassenverteilung lassen sich einzelne Kontaktklassen gewinnen, um damit ihre Wertigkeit einzuschränken. Somit können Personen, die z.B. nur 1 Kontakt mit einer Kampagne hatten, aus der Nettoreichweite herausgerechnet werden. Der hierdurch eingegrenzte Wert entspricht der Wirksamen Reichweite.


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Zentralausschuß der Werbewirtschaft e.V. (ZAW)

Der ZAW ist eine Arbeitsgemeinschaft von Organisationen, deren Mitglieder Wirtschaftswerbung betreiben, vorbereiten, durchführen, gestalten oder vermitteln. Der Dachverband sorgt neutral für den Interessenausgleich zwischen den einzelnen Branchen und Gruppen der Werbewirtschaft. Gleichzeitig stimmt er dort die Grundzüge seiner Werbeaußenpolitik mit den 37 Mitgliedsorganisationen ab. Außerdem tritt der ZAW als Sprecher des gesamten Wirtschaftszweiges bei allen Vorgängen im Zusammenhang mit Werbung gegenüber Gesetzgebung, Regierung, Verwaltung und anderen organisierten Bereichen der Gesellschaft in der Bundesrepublik auf.


Zielgruppe

Einen nach bestimmten Merkmalen (z. B. soziodemographischen) definierte Personengruppe, die durch eine Werbemaßnahme angesprochen werden soll, weil sie den potentiellen Verbraucherkreis darstellt.


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